Reiseinformationen - Translationales Mapping


Wissensmanagement im 21. Jahrhundert: translationales Mapping

Bildquelle: Werner Schönherr

Es braucht nur genug Geld in die Forschung investiert werden. Und schon profitieren die Patienten von den neuen Errungenschaften der Wissenschaft und Technik. Diese Vorstellung ist weit verbreitet und Meldungen, dass wieder einige Milliarden Dollar für die Erforschung eines Gesundheitsproblems zur Verfügung stehen, sind regelmäßig Grund zum Jubeln. Es gibt dabei nur (mindestens) ein Problem.

Die „Übersetzung“ (Translation) von Forschungsergebnissen in praxistaugliche Maßnahmen lässt sehr zu wünschen übrig. Manche Erkenntnisse halten nie Einzug in die Praxis, andere erst sehr spät und verbunden mit vielen Hemmnissen. Dies kann im konkreten Fall bedeuten, dass auch bei schwerstkranken Patienten nicht die beste bekannte Behandlungsmaßnahme angewendet wird, weil die Zeit, die es braucht bis medizinischer Fortschritt das Krankenbett erreicht, unakzeptabel lang ist. So wird geschätzt, dass bei Anwendung verfügbarer „State of the Art“ Therapien mindestens 10% der Krebstodesfälle in den USA vermieden werden könnten und bei 30% der US-amerikanischen Krebspatienten eine Lebensverlängerung und/oder deutliche Verbesserung der Lebensqualität erzielt würde.

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RMZ, 25.10.2012



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