Reiseinformationen - Sexuell übertragene Infektionen


Sexuell übertragbare Infektionen

Bildquelle: Karoline Bloch

Reisen weitet das Blickfeld und lockert Beziehungen. Die Risiken für sexuell übertragbare Infektionen steigen nicht nur bei Personen, die sexuelle Abenteuer planen und sich darauf vorbereiten, sondern auch bei denen, die ungeahnt von einem später dann unvergesslichen Ereignis überrascht werden, und sich oft gar nicht so recht erinnern könnnen, weil reichlich Alkohol im Spiel war.

Die erotische Attraktivität von Reisenden im Ausland hängt oft mit vermutetem oder tatsächlichem Reichtum zusammen: Geld macht sexy. Ein gewisses Verständnis für die persönlichen und kulturellen Zusammenhänge in denen sexuelle Begegnungen stattfinden, und ein offener und vertrauensvoller Umgang hilft manchmal, die Risiken für beide Beteiligten zu senken. Allerdings kann bei echten und oft vermeindlichen Liebesverhältnissen auch die Motivation sinken, Kondome anzuwenden, was wiederum riskant ist, wenn Partnerwechsel kurz vorher möglich waren oder jetzt weiterhin möglich sind.

Personen, die sich in ökonomischen oder psychischen Zwangssituationen befinden, müssen höhere Risiken eingehen, um zu überleben, und sie haben oft geringere Mittel, um sich behandeln zu lassen. Deshalb leiden sie häufiger unter sexuell übertragbaren Erkrankungen.

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HEF, 25.10.2012



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