Fachinformationen - Beschwerden nach Tropenreise


Vorgehen bei Beschwerden nach Tropenreise

Bildquelle: Jäger

Fieber
siehe Artikel Fieber

Durchfall
siehe Artikel Durchfall

Gelenkschmerzen nach Tropenreise
Postinfektiöse Arthritiden nach Tropenaufenthalt sind häufig. Wenn die übliche Diagnostik negativ bleibt, sollte eine Vorstellung bei einem Tropenmediziner bzw. im Tropeninstitut zum Auschluß parasitärer Erkrankungen und seltener Infektionen (z.B. Ross-River Fieber nach Aufenthalt in Australien/Pazifik) erfolgen.

Vorgehen bei Hautveränderungen

Häufig importierte Reisedermatosen sind Larva migrans cutanea, Pyodermien, Myiasis, Tungiasis, Urtikaria, kutane Leishmaniasis, Skabies, Dermatomykosen. Grundsätzlich sollten Patienten mit Reisedermatosen dann in einem Tropeninstitut vorgestellt werden, wenn die Diagnose unklar ist.

Bei folgenden Reisedermatosen ist grundsätzlich ein Vorstellung im Tropeninsitut empfehlenswert:


Vorgehen bei Krankheiten der Nieren und der ableitenden Harnwege

Bei folgenden Symptomen ist ein Vorstellung bei einem Tropenmediziner bzw. im Tropeninsitut indiziert:

Vorgehen bei Eosinophilie
Die meisten humanpathogenen Helminthen lösen eine Gewebe- bzw. Bluteosinophilie aus, sobald eines der Wurmstadien in das Gewebe eindringt. Eine Eosinophilie im peripheren Blut ist daher ein differenzialdiagnostischer Hinweis auf eine Wurminfektion. Der Patient sollte an ein Tropeninstitut überwiesen werden.

Weitere Artikel:

RMZ, 15.10.2012



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