Reiseinformationen - Insekten: Mücken - Schutz


Insektenschutz

Bildquelle: Jäger

Allgemeiner Insektenschutz

Stechende Insekten können in den Tropen und Subtropen unangenehme Hautreaktionen hervorrufen, aber auch Krankheiten übertragen (z.B. Malaria, Dengue-Fieber, Haut- und Wurmkrankheiten). Darum sollte dem konsequenten Mückenschutz sorgfältige Beachtung geschenkt werden. Motto: Je weniger Stiche, desto besser.
Mücken werden durch den CO2-Gehalt in der Atemluft, durch menschlichen Schweiß und Geruchsstoffe, die durch Hautbakterien produziert werden, angezogen. Diese Signalstoffe locken die Plagegeister über längere Distanzen an ebenso wie die vermehrte Körperwärme nach Bewegungsaktivität. Eine regelmäßige Körperpflege und das Abduschen ohne Seife ist in warmen Ländern besonders wichtig.

Helle Kleidung hält Insekten ab, die in der Dämmerung und nachts aktiv sind. Ein zusätzlich auf die Kleidung gesprühtes Insektenabwehrmittel kann den Schutzeffekt erhöhen. Die Kleidung sollte möglichst locker den ganzen Körper inklusive der Arme und Beine bedecken. In hohem Gras beugen lange Hosen, insbesondere, wenn sie in die Socken eingeschlagen wurden, und Stiefel Zeckenstichen vor.

Bei Aufenthalt im Freien sollten Insektenabwehrmittel auf die Haut aufgetragen werden.

Imprägnierte Moskitonetze sind der beste und effektivste Schutz vor nächtlichen Blutsaugern. Kontrollieren Sie vor dem Schlafengehen, ob sich Insekten im Inneren des Netzes aufhalten oder das Moskitonetz beschädigt ist. Es ist wichtig, dass das Moskitonetz unter die Matratze eingeschlagen wird. Moskitonetze müssen sorgfältig gepflegt und Löcher unverzüglich repariert werden. Zum Imprägnieren des Netzes werden Insektizide (Pyrethroide, z.B. Permethrin) verwendet; dieser Schutz hält je nach Netz etwa sechs Monate bis fünf Jahre.

Die Nutzung von Klimaanlagen (Aircondition) in geschlossenen Räumen verhindert ebenfalls das Eindringen von Stechmücken, birgt aber die Gefahr von Atemwegsirritationen und muskulären Beschwerden im Nacken und Halsbereich.

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HEF, 17.10.2012



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