Reiseinformationen - Kinderwunsch, Schwangerschaft, Stillen


Kinderwunsch, Schwangerschaft, Stillen

Kinderwunsch

Wenn Sie vorhaben, schwanger zu werden oder nur alle Möglichkeiten entspannt auf sich zukommen lassen, empfiehlt es sich:

Ab der 12. Schwangerschaftswoche

beginnt die Zeit in der Reisen geplant werden können, bis das Reisen dann ab der 24. Schwangerschaftswoche wieder langsam beginnt, beschwerlich zu werden.

Das größte Gesundheitsrisiko unterwegs stellen Unfälle im Verkehr und beim Sport dar. Tauchen und Höhentrekking bergen zusätzliche Risiken, u.a. aufgrund einer möglichen Einschränkung der Sauerstoffversorgung. Außergewöhnliche Anstrengungen sollten möglichst gemieden werden.

Die normalen körperlichen und psychischen Veränderungen in der Schwangerschaft bringen eine erhöhte Empfänglichkeit für Infektionskrankheiten mit sich. Reisestress und Klimabelastung in tropischen Ländern können sich zusätzlich ungünstig auf das Immunsystem auswirken. 

Die Gesundheitsversorgung befindet sich in vielen Reiseländern auf einem deutlich niedrigenen Niveau als zu Hause und in einigen Regionen gehen von "Gesundheits"-Einrichtungen reale Krankheitsrisiken aus. Die Reise muss daher sorgfältig geplant werden, z.B. mit einer auslandserfahrenen Hebamme, und es sollte eine passende Reisekrankenversicherung abgeschlossen werden:

Der geringfügig verminderte Sauerstoffdruck in der Flugzeugkabine stellt kein Risiko dar. Wenn aber eine eingeschränkte Funktion der Plazenta bekannt ist, sollten Sie auch aus anderen Gründen nicht fliegen.

Tipp:


Ab der 34./35. Schwangerschaftswoche


Schwangerschaft und Geburt im Ausland

Eine Schwangerschaftsbetreuung und eine Geburt in Ländern mit einem zu Deutschland sehr unterschiedlichen ökonomischem Niveau kommen, wenn die Wahl besteht, nur in Frage, wenn besondere Risiken ausgeschlossen sind.

Das Fehlen technisch-apparativer Standards allein spricht noch nicht gegen die Qualität einer Betreuung. Fehlende Technik (Ultraschall, CTG) kann oft  durch hohe manuelle Kompetenz und Erfahrungswissen ausgeglichen werden. Viele einfache Untersuchungstechniken haben, wenn sie beherrscht werden, eine gute Aussagekraft. Wichtiger als die Ausstattung der Klinik ist die Art des menschlichen, vertrauensvollen und kommunikations-kompetenten Umgangs mit schwangeren Frauen.

Malaria, Dengue u.a. mückenübertragene Infektionen bergen Risiken, weil Mücken von Schwangeren stärker angezogen werden, sich der Krankheitsverlauf besonders kompliziert darstellen kann und kein Medikament in der Schwangerschaft "unbedenklich" sein kann. Wenn aus familiären oder beruflichen Gründen eine Rückreise nicht in frage kommt, ist eine sehr gute Anbindung an Ärzte vor Ort wichtig, u.a. zur Frage, ob eine medikamentöse Malariaprophylaxe Sinn macht. Mückenstiche müssen so weit wie möglich durch das Tragen weiter, langärmliger Kleidung, den Aufenthalt in mückensicheren Räumen und die Benutzung von Moskitonetzen verhindert werden. Mückenlotionen sollten nie großflächig angewendet werden, da sie über die Haut aufgenommen werden können.

Tipps:

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HEF, MG, 10.09.2012



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