Fachinformationen - Barmah Forest-Virus


Barmah Forest-Virus

Erreger:

Alphavirus, benannt nach einem Wald im Flusstal Murray (zw. den Staaten New South Wales und Victoria in Süd-Australien), wo es erstmals 1974 bei Mücken nachgewiesen wurde. 1986 wurde es erstmal bei Menschen diagnostiziert.

Verbreitung:
Nur in Australien, endemisch in Nord-Australien und in einigen Küstenregionen (etwa 500-2.000 Erkrankungen pro Jahr), Hauptübertragungszeit Januar bis Mai.

Infektionsweg:
Culex- und Aedes-Mücken, das Erregerreservoir ist unbekannt (möglicherweise Nager)

Inkubationszeit:
7-10 Tage

Symptomatik:
Häufig asymptomatisch. Häufigste Beschwerden: Arthralgien, die sechs Monate anhalten können, Hautausschlag, Erschöpfung ohne Fieber. Keine Todesfälle berichtet.

Diagnostik:
Serologie, PCR, Kreuzreaktionen mit anderen Alphaviren (Beispiel Sindbis-Virus)

Differentialdiagnose:
Ross River- und Murray-Virus-Infektionen

Therapie:
Symptomatisch

Prophylaxe:
Mückenschutz

Immunität:
Die Infektion hinterlässt eine dauerhafte Immunität.

 

HEF, 17.04.2013



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