Reiseinformationen - Reisen mit ADHS


Reisen mit ADHS

Bildquelle: Till Bartels

Ein Artikel der englischen Arztzeitschrift BMJ beschreibt Schattenseiten des wachsenden Gesundheitsmarktes: zu viel unnötige Diagnosen, Behandlungen und Verschreibungen.

In den USA neigten Ärzte besonders häufig dazu, bei Kindern im Grundschulalter ADHS zu diagnostizieren und zu behandeln. Sie gäben zu, dass nicht unbedingt alle Punkte der Krankheit zuträfen, sondern dass eher die schlechten schulischen Leistungen als "Krankheit" dargestellt würden. Um bessere Noten und Konzentrationssteigerungen zu erreichen, würde immer häufiger das Medikament Adderall verschrieben, das eigentlich zur Verstärkung der Konzentrationsfähigkeit und Impulskontrollierung für ADHS-Patienten vorgesehen ist. Da es zu wenig Mittel gäbe, um die Gesellschaft und die Schulstrukturen zu ändern, greife man eben auf die kostengünstigste Möglichkeit zurück: ein Medikament, bei dem die Langzeit-Folgen noch nicht eindeutig untersucht worden sind, dessen Kosten aber meistens übernommen werden.

Ein Kinderarzt aus Atlanta drückt es so aus:

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KB, 18.12.2012



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